Für den Kinderschutz - gegen sexualisierte Gewalt im Sport

Kürzlich fand die 4. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz der Sportjugenden Berlin und Brandburg statt. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin an der Veranstaltung teil. Ziel der Veranstaltung war zu sensibilisieren, die Partizipation von Jugendlichen zu fördern, zu informieren, zum Netzwerken anzuregen und neue Themen anzusprechen.

Auf Einladung des Brandenburgischen Ju-Jutsu Verbandes beteiligten sich der Juniorteam-Sprecher Niklas Martin und der Referent Gewaltprävention des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes, Fritz Schweibold sowie der Vizepräsident Jugend des Brandenburgischen Ju-Jutsu Verbands, Thomas Hoffmann, mit einem Infostand. Dort erhielt das Team u.a. Besuch von Bettina Rulofs von der Deutschen Sporthochschule Köln. Sie informierte sich über den aktuellen Stand des Präventionskonzepts des DJJV und war sichtlich angetan, dass der Verband die von der dsj und dem DOSB für Ende 2021 geforderten Mindeststandards, bereits zum Ende dieses Jahres erfüllen wird. Frau Rulofs ist die verantwortliche Wissenschaftlerin der Studie „Safe Sport“ deren Ergebnisse sowohl in die Anforderungen als auch die Inhalte des Präventionskonzepts mit einfließen. Neben Fachvorträgen wurden unterschiedliche Workshops zur Thematik „Kinderschutz im Sport“ angeboten. In der Reflexion der Veranstaltung zeigten sich alle Verantwortlichen sehr zufrieden. Die Jugend im BJJV, in Kooperation mit der DJJV-Jugend, konnte einmal mehr ihre Vorreiterrolle für das Thema in Brandenburg, wie auf Bundesebene in die Öffentlichkeit tragen und wurde so auch wahrgenommen.

 

 

 

Text: Fritz Schweibold, DJJV und Thomas Hoffmann, BJJV

Bilder: Fritz Schweibold